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Digitalisierung im Mittelstand

Ein Wandel, der weit über Technik hinausgeht.

Wir von BLUE begleiten unsere Kunden bei der Digitalisierung. Dabei geht es um weit mehr als Technik. Die digitale Transformation bedeutet auch einen Mindshift im gesamten Unternehmen: von der Organisation über die Menschen bis hin zur Technik. Seien Sie dabei.

Was ist Digitalisierung?

Digitalisierung besagt, per einfacher Definition, dass analoge Inhalte oder Prozesse in eine digitale Form oder Arbeitsweise umgewandelt werden. Es ist eine Umwandlung, jedoch nicht nur bezogen auf die Technik. Digitalisierung ist ein Prozess, der die gesamte Gesellschaft, die Kultur, Bildung, Wirtschaft und Politik transformiert und den Menschen mehr in den Fokus rücken lässt.

Begriffe wie die „digitale Wende“ oder „Informationszeitalter“ oder „Computerisierung“ beschreiben diese Entwicklung, die seit den 1970er Jahren nicht mehr wegzudenken ist. Zu dieser Zeit begann es, dass Informationstechnologie in Unternehmen eingesetzt und somit als Treiber der digitalen Transformation angesehen wurde. Ein zentraler technologischer Wendepunkt ist das Internet. Es ermöglichte neue Informations- und Kommunikationswege und führte zu einer stärkeren weltweiten Vernetzung und einer orts- und zeitunabhängigen Kommunikation.

Heutzutage sind über zwanzig Milliarden Geräte über das Internet vernetzt – Tendenz steigend. Bis 2030 sollen es, laut Schätzungen des BMWi rund eine halbe Billion sein (1)Fast 90% der Deutschen nutzen heutzutage das Internet täglich. (2)


1. (https://www.bmwi.de/)
2. (https://www.destatis.de/)

Was bedeutet Digitalisierung für den Mittelstand?

Deutschland digitalisiert mittelmäßig – Mittelstand muss aufholen
Digitalisierung ist lange in den Unternehmen angekommen, jedoch ergaben Studien, dass sich Mittelständler, mit 100 bis 499 Mitarbeitern, lediglich mit der Schulnote „ausreichend“ bewerten, wobei 18 Prozent dieser Unternehmen gar nicht digitalisiert wurden bzw. keine digitale Strategie haben. Digitalisierung wird zur Gratwanderung zwischen Tradition und Moderne.

Besonders deutlich wird der Zusammenhang zwischen Digitalisierungsgrad und wirtschaftlichem Nutzen bei der Gruppe der Digital Leader. Die digitalen Vorreiter sind dem Rest der Unternehmen deutlich voraus und sind mit ihren Ergebnissen wesentlich zufriedener als der Rest der mittelständischen Unternehmen.
(Quelle: Studie der Deutschen Telekom „Digitalisierungsindex des Deutschen Mittelstandes“).

Bewertung der eigenen Zufriedenheit in einem Mittelstandsunternehmen

Wichtige Zahlen im Mittelstand

92 %

der Unternehmen sehen die Digitalisierung als Chance

89 %

finden eine verbesserte Zusammenarbeit wichtiger als flexible IT-Systeme

55 %

sehen die Digitalisierung bestehender Geschäftsmodelle und Prozesse als wichtigsten Teil der digitalen Transformation

20 Mrd.

Endgeräte sind über das Internet vernetzt

70 %

haben Effizienzsteigerungen oder Kostensenkungen bereits mit konkreten Digitalisierungsprojekten erreicht

Kritik an der Digitalisierung?

Jedoch gibt die Digitalisierung auch Anlass zur Diskussion und Kritik: Mit Themen wie Wirtschaftsethik und Unternehmensethik bezüglich der Nutzung sensibler Kundendaten oder Verlust der persönlichen und informationellen Autonomie sowie Verlust der Arbeit an Roboter, die diese oft günstiger, schneller und fehlerfreier verrichten können, befassen sich auch Rechtswissenschaft, Medizin, Soziologie und Psychologie.

Punkte, die durchaus zu beachten sind, aber lösbar. Und wer wettbewerbsfähig sein will, muss digital weiterentwickeln!

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Trends in der Digitalisierung

Vorschaubild Collaboration Day

Schnellere Digitalisierung durch Corona!

Corona bringt vieles zum Stillstand, doch die Digitalisierung wird so schnell vorangetrieben, wie noch nie. Wer bei der Digitalisierung schon sehr weit war, hat weniger Einschränkungen und wer schnell und flexibel reagiert hat, der kommt zumindest gut durch den Sturm. Eine Sonderauswertung des Zukunftspanels Mittelstand hat gezeigt, dass auch zukünftig „sowohl mit einer konsequenteren, schnelleren und umfassenderen Umsetzung der Digitalisierung als auch mit mehr Innovationen und der Erschließung neuer Geschäftsfelder und Marktsegmente“ zu rechnen ist.

» Digitalisierung bekommt durch die Corona-Krise einen Schub

Wir unterstützen Sie bei der Analyse, welche Schritte Sie als nächstes gehen müssen. Wir bieten einen ganztägigen Workshop an, bei dem reales Erleben im Vordergrund steht. Innerhalb kürzester Zeit entsteht in Ihrem Unternehmen ein Digital Workplace, in dem Ihre Mitarbeiter live testen können. Buchen Sie unseren Collaboration Day.

Teamarbeit

New Work

In den letzten Jahren wurde der Arbeitsplatz immer mehr digitalisiert und technisiert. Auf der einen Seite die Technik, auf der anderen Seite wurde und wird der Mensch mehr in den Mittelpunkt gestellt. Dadurch haben sich die Anforderungen der Arbeitnehmer verändert.

New Work bedeutet Aufhebung alter Strukturen und Entstehung neuer und modernen Arbeitsweisen:

  • Dezentrales Arbeiten, zeit- und ortsunabhängig. Homeoffice wird immer gängiger.
  • Digitale Tools ermöglichen eine effiziente Zusammenarbeit der Mitarbeiter.
  • New Workspaces. Büros verändern sich: Telefonboxen für ruhige und ungestörte Gespräche, Ruhezonen für hochkonzentriertes Arbeiten oder offene Bereiche für den gemeinsamen Austausch.
  • Work-Life-Balance: Selbständiges und selbstbestimmtes Arbeiten, flexible Arbeitsgestaltung, Mitbestimmung, Pozenzialentfaltung sind wichtige Aspekte beim New Work.
» Erfüllte und motiviert Mitarbeiter leisten mehr, und das überträgt sich auch auf das Unternehmen.
Verschwommener Office-Hintergrund

Trend – Industrie 4.0 und IOT

Der Begriff Industrie 4.0 steht für die vierte Wirtschaftliche Revolution. Herkömmliche industrielle Prozesse wachsen zusammen mit der Digitalisierung. Man kann auch sagen, dass das Internet of Things (IoT) auf die Wirtschaft übertragen wird.

„Durch das Internet getrieben, wachsen die reale und virtuelle Welt zu einem Internet der Dinge zusammen. Mit dem Projekt Industrie 4.0 wollen wir diesen Prozess unterstützen“, so das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. So entsteht eine Vernetzung von Menschen, Maschinen, Produkten und industriellen Prozessen.

Sie brauchen Hilfe bei der digitalen Transformation?

Gerne steht Ihnen unser erfahrenes BLUE-Team zur Seite.

Informieren Sie sich über unsere Lösungen!

IT- Projekte der Digitalisierung

Wir stecken mitten in der Digitalisierung, die IT-Budgets bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau und viele Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren mit ihrer Daten- und IT-Infrastruktur auseinandergesetzt. Wenn sie ihre Arbeit gut gemacht haben, können sie jetzt davon profitieren und mit intelligenten Technologien den nächsten Schritt gehen.

Wichtigste Anforderung der Geschäftsleitung an die IT ist, laut einer Studie zu IT-Trends 2019, nach wie vor der Ausbau der Digitalisierung, dem sich mehr als 70 Prozent widmen sollen. Dafür investieren Unternehmen durchschnittlich knapp ein Viertel ihres gesamten IT-Budgets, bei großen Unternehmen ab einer Milliarde Euro Jahresumsatz sind es sogar 30 Prozent.

Oben auf der Liste der Projekte stehen noch immer bei 63 Prozent der Befragten die Migration weiterer Applikationen in die Cloud und 58 Prozent bauen neue Plattformen für den Vertrieb, Kundenkontakt, Kernsysteme oder das Internet of Things auf. Solche Architekturen sind notwendig, um Daten zu vereinheitlichen, Prozesse zu harmonisieren, zu vernetzen oder intelligente Technologien nutzen zu können. Sie bilden die Basis, um mit der Digitalisierung auch Mehrwert zu erzeugen.

Handschlag

Erfolgsfaktoren für IT-Projekte der digitalen Transformation

  1. Digitalisierung ist Chefsache
  2. Digitalisierungsstrategie formulieren und ins Unternehmen tragen
  3. Klare Zielstellung definieren und verfolgen
  4. Mitarbeiter mit einbeziehen
  5. Bestehende IT-Infrastruktur checken und berücksichtigen
  6. Technik ist Mittel zum Zweck – Use Cases spielen die Hauptrolle